Talk Kirche: Bewegende Uraufführung im ausverkauften Alten Arresthaus Mayen:Verena Rendtorff begleitet von Markus Busch begeistert mit „DENNOCH ZUVER:SICHT“

Eigene Performance

Die von Schauspielerin, Sängerin und Sprecherin Verena Rendtorff entwickelte Performance verband Literatur, Musik, Bewegung und persönliche Impulse zu einer eindrucksvollen Auseinandersetzung mit Hoffnung, Resilienz und der Frage nach tragfähiger Zuversicht in einer herausfordernden Zeit.
Reihe Talk Kirch: Gott. Ich. Welt

Bereits zu Beginn begrüßte Thomas Becker von der kfd Koblenz gemeinsam mit Dr. Thomas P. Fößel vom Leitungsteam des Pastoralen Raums Mayen die zahlreichen Gäste. In seiner Einführung stellte Fößel die Grundidee des Nachmittags vor und ordnete die Veranstaltung in die Reihe „Talk Kirche: Gott. Ich. Welt.“ ein, die den Dialog zwischen Glauben, Kultur und gesellschaftlichen Fragen fördern möchte. Ein Grußwort sprach zudem Alexander May, Intendant der Burgfestspiele Mayen. Er würdigte die Zusammenarbeit zwischen Kultur- und Kirchenakteuren in der Region und hob die Bedeutung solcher Formate hervor, die Menschen über persönliche und weltanschauliche Grenzen hinweg ins Gespräch bringen.
vielschichtige Reise ...

In ihrer Uraufführung nahm Verena Rendtorff das Publikum anschließend mit auf eine vielschichtige Reise durch Texte, Gedanken und Klänge. Ausgangspunkt waren Fragen nach Resonanz, Verbundenheit und Hoffnung. Literarische Stimmen von Autorinnen und Autoren wie Rainer Maria Rilke, Victor Frankl, Mascha Kaléko, Hilde Domin, Ulla Hahn und weiteren Persönlichkeiten verbanden sich mit musikalischen Momenten, Improvisationen und bekannten Liedern zu einem dichten Gesamtkunstwerk. Grundlage der Performance waren zahlreiche Texte über Resilienz, Menschlichkeit, Mut und Zuversicht, die in einer eigens für diesen Nachmittag entwickelten Collage zusammengeführt wurden.
Besonders eindrucksvoll war die offene und interaktive Gestaltung des Nachmittags. Das Publikum wurde immer wieder aktiv in die Inszenierung eingebunden, schrieb Gedanken und Hoffnungsworte auf kleine Zettel, beteiligte sich an musikalischen Resonanzmomenten und wurde selbst Teil der entstehenden Performance. Dadurch entstand eine intensive Atmosphäre von Nähe, Nachdenklichkeit und gemeinsamer Erfahrung.
Atmosphäre und Klangräume

Einen wesentlichen Anteil am Gelingen hatte der aus Mayen stammende Musiker Markus Busch , der die Veranstaltung am Klavier und mit musikalischen Improvisationen sensibel begleitete. Sein Spiel schuf atmosphärische Klangräume, die den literarischen Texten zusätzliche Tiefe verliehen und die Besucherinnen und Besucher immer wieder unmittelbar in das Geschehen einbezogen.
Positive Resonanz

Die Reaktionen ließen keinen Zweifel daran, dass die Botschaft des Programms die Menschen erreichte. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich sichtbar bewegt. Nach dem Schlussbild, in dem das Wort „ZUVER:SICHT“ als zentrales Zeichen des Nachmittags stehenblieb, dankte das Publikum den Mitwirkenden mit langanhaltendem und herzlichem Applaus.
Mit der gelungenen Uraufführung von „DENNOCH ZUVER:SICHT“ setzte die Reihe „Talk Kirche: Gott. Ich. Welt.“ erneut ein Zeichen dafür, wie sich Kunst, Musik, Glaube und gesellschaftliche Reflexion gegenseitig bereichern können. Die Kooperation von Pastoralem Raum Mayen, Katholischer Erwachsenenbildung (KEB) Mayen und Burgfestspielen Mayen erwies sich dabei als fruchtbarer Rahmen für besondere kulturelle Begegnungen von Kirche und Gesellschaft.
