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Weitere Mitarbeiter/innen im Dekanat

Pastoraler Raum Mayen

Sechs neue SeelsorgerInnen starten

Der Pastorale Raum Mayen bekommt Verstärkung. Sechs SeelsorgerInnen aus unterschiedlichen Berufsgruppen sind fortan in und um Mayen tätig. Ihre Aufgabe wird es sein, “mit Menschen unterwegs zu sein und gemeinsam mit ihnen “Orte von Kirche” zu fördern und wachsen zu lassen”, so Frau Margit Ebbecke aus dem Leitungsteam des Pastoralen Raum Mayens. Hier sind die neuen SeelsorgerInnen:

Frau Pastoralreferentin Elisabeth Zenner wird im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit tätig sein. Über ihre Motivation sagt sie: “Mich motiviert für diese Aufgabe, dass ich absolut überzeugt bin von unserer christlichen Botschaft. Diese lautet für mich auf den ganz kurzen Nenner gebracht "Ich bin da!".

An einem wichtigen Ort von Kirche, dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen, hat die Klinikseelsorgerin Frau Rita Krebsbach ihren Dienst begonnen. Sie möchte “für Patienten, Angehörige und Mitarbeitende da sein, ein offenes Ohr haben, Leid mit aushalten, Zeit schenken, Sorgen und Hoffnungen miteinander teilen.”

Frau Pastoralreferentin Madeleine Esch ist neue Ansprechpartnerin für die Paar- und Familienpastoral. “Partnerschaften wie auch Familien sind bunt und vielfältig. Gemeinsam mit NetzwerkpartnerInnen schauen wir, was Paare und Familien hier im Pastoralen Raum Mayen brauchen und entwickeln u.a. religiöse Angebote”, so Frau Esch.

Herr Pfarrer Peter Maus kommt aus der Gefängnisseelsorge und wird seinen Dienst als Kooperator in einer der Kerngemeinden im Pastoralen Raum Mayen antreten. Er möchte dabei “im priesterlichen Dienst Gott und den Menschen dienen”, so Pfarrer Maus.

Zusätzlich starten zwei motivierte Frauen ihre Ausbildung zur Gemeinde- bzw. Pastoralreferentin bei uns. Frau Pastoralassistentin Lena Weinhold wird im kommenden Jahr vor allem im Bereich der Jugendpastoral arbeiten. Sie freut sich, “mit unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu kommen, sich auszutauschen und von den Menschen zu lernen”, so Frau Weinhold.

Frau Gemeindeassistentin Stephanie Sartoris-Gäb möchte am “Aufbau einer vielfältigen, bunten und lebendigen Gemeinde, in der der Glaube erfahrbar und miteinander gelebt wird”, mitwirken und fühlt sich von ihrem Glauben motiviert. “Herr, erwecke deine Kirche und fange bei mir an!”, so Frau Sartoris-Gäb.

Kontakt zu den neuen SeelsorgerInnen  Hier und über die Homepages der Pfarrei und Pfarreiengemeinschaft Mayen

Dialog zwischen dem Pastoralen Raum Mayen und der Verbandsgemeinde Mendig

Gemeinsam vorangehen für die Menschen in unserer Region

Zum Jahresanfang hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Pastoralen Raum Mayen errichtet. Er erstreckt sich über das bisherige Dekanat und die Pfarrei Rieden und umfasst die Pfarreiengemeinschaften  Mendig, Nachtsheim und Mayen sowie die zum 1. Januar neu fusionierte Pfarrei St. Jodokus.

Die Zuständigkeitsbereiche des Leitungsteams rund um Pfarrer Jörg Schuh als Dekan, Margit Ebbecke und Marek Jost sind vielfältig: Sie werden die Pfarreien unterstützen und sich dafür einsetzen, dass die Synodenergebnisse umgesetzt werden. Zudem sollen sie Kooperationspartnern zusammenbringen und “Orte von Kirche” fördern.“

Diesen Grundgedanken aufgreifend, vertieften nun Pfarrer Schuh, Margit Ebbecke und Marek Jost den Dialog mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz. Eine enge Kooperation als auch Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung bei den sehr herausfordernden, aktuellen Entwicklungen wurde vereinbart.

„Die Kirche ist sehr präsent in unserer Verbandsgemeinde. Sie steht zum katholischen Kindergarten St. Nikolaus, zum Altenheim Marienstift und auch zum Caritas Zentrum St. Raphael. Darüber hinaus leistet sie großartiges in der Jugend- und Seniorenarbeit sowie der Seelsorge. Die Kirche sollte die Neuordnung nun nutzen, um wieder näher an die Menschen heran zu rücken, verloren gegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen und den Pastoralen Raum als Chance für eine lebendige Kirche vor Ort wahrzunehmen'', so Bürgermeister Lempertz. Die Kirchenvertreter sehen ihre Hauptaufgabe jetzt darin, die vielen Charismen und Kompetenzen der Seelsorger*innen und der Ehrenamtlichen im Pastoralen Raum Mayen zu bündeln. Sie möchten gemeinsam mit den Gemeinden nach vorne schauen. “Besonders im Blick haben wir die Begleitung der jungen Familien, die heute vielfältige Anforderungen bewältigen müssen'', berichtet Margit Ebbecke. Auch soll ein Themenzentrum gebildet werden rund um Seelsorge Angebote im Bereich der Sterben, Tod und Trauer. Ein dritter Schwerpunkt wird die Glaubensverkündigung unserer frohen Botschaft sein. "Hier werden wir uns neu aufstellen”, erklärt Dekan Schuh, “und eng mit dem neuen Pfarrer der Pfarrei Mendig, Dr. Artur Schmitt, und dem Seelsorgeteam zusammenarbeiten.” “Damit dieses Zusammenspiel gelingt, ist es wichtig, die Ressourcen zu optimieren, um diese dann gezielt in diese Schwerpunkte einzusetzen", ergänzt Marek Jost. Alle vier Gesprächsteilnehmer resümierten abschließend, dass ein solch inhaltstiefer und partnerschaftlicher Dialog geeignet ist, sich für die Mitmenschen in der Region bestens aufzustellen und dieser enge Kontakt auch in Zukunft gepflegt wird.

Vernetzend, diakonisch und missionarisch

Team leitet den neuen Pastoralen Raum Mayen

Mayen– Zum 1. Januar 2022 hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Pastoralen Raum Mayen errichtet. Der Pastorale Raum tritt an die Stelle des  Dekanates Mayen-Mendig. Diese Veränderung soll dazu führen, die Perspektivwechsel der Bistumssynode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen. Die Leitung im Pastoralen Raum Mayen übernehmen Pfarrer Jörg Schuh als Dekan, Margit Ebbecke und Marek Jost. Neben Mayen sind weitere 14 Pastorale Räume im Bistum Trier am 1. Januar gestartet; die übrigen 20 folgen 2023.

Der Pastorale Raum Mayen erstreckt sich über das bisherige Dekanat und die Pfarrei Rieden und umfasst die Pfarreiengemeinschaften  Mendig, Nachtsheim und Mayen, sowie die zum 1. Januar neu fusionierte Pfarrei  St. Jodokus, ehemals Pfarreiengemeinschaft  Langenfeld.

Die Zuständigkeitsbereiche des Leitungsteams sind vielfältig: Sie werden die Pfarreien unterstützen und dafür sorgen, dass die Synodenergebnisse im Sinne einer missionarischen, diakonischen und lokalen Kirchenentwicklung umgesetzt werden. Zudem sollen sie die Perspektive von Seelsorge, Caritas und anderen Kooperationspartnern zusammenbringen und “Orte von Kirche” fördern. “Orte von Kirche” ist ein neuer Schlüsselbegriff, mit dem im Bistum Trier lebendige Gruppen von Gläubigen vor Ort bezeichnet werden. Diese zu entdecken, zu fördern und miteinander in Kontakt zu bringen, ist eine der wesentlichen Aufgaben des neuen Leitungsteams. Dazu wollen sie mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern, aber auch mit vielen Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen.

Die Mitglieder im Leitungsteam kommen aus verschiedenen Berufen und werden ihre Kompetenzen bündeln. Weitreichende Erfahrung im Bereich von Projekten für neue kirchliche Initiativen, Netzwerken und Personalführung bringt die ehemalige Dekanatsreferentin Margit Ebbecke mit. Jörg Schuh ist bereits lange Jahre als Pfarrer und Dechant eingesetzt und freut sich darüber, dass Marek Jost ihn von Verwaltungsaufgaben entlasten wird. “Hoffentlich kann ich nun wieder etwas mehr Seelsorger sein”, sagt Schuh mit Seitenblick auf Marek Jost. Dieser vervollständigt das Dreierteam mit seiner Verwaltungserfahrung, die er sowohl aus den Bereichen Finanzwesen, Marketing und seiner bisherigen Arbeit als ehemaliger Rendant mit einbringt.

Sie arbeiten auf Augenhöhe innerhalb des Teams, aber auch mit den haupt- und ehrenamtlich Engagierten in den Pfarreien zusammen. „Es ist kein Leiten von oben herab. Es geht um ein gemeinschaftliches Miteinander auf allen Ebenen“, beschreibt Jörg Schuh die angestrebte Arbeitsweise mit dem Ziel der Vernetzung.

„Der Pastorale Raum bildet eine verbindliche Ebene, auf der die darin zusammengeführten Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften kooperieren“, bringt es Margit Ebbecke auf den Punkt. Dadurch soll es zur engeren Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen innerhalb des Raumes kommen. „Wir möchten Synergien aufzeigen und nutzen, um unsere personellen Ressourcen gezielt einzusetzen“, ergänzt Marek Jost.  Die Stellung der Pfarreien werde nicht geschmälert, sagt Jörg Schuh. „Das Vermögen, aber auch die Verantwortung über Immobilien, bleibt bei den Pfarreien.“ Im Fokus der Pastoralen Räume stehe dabei immer, nah bei den Menschen und ihren jeweiligen Lebensräumen zu sein, lokale Initiativen des Glaubens zu unterstützen und zugleich auf die schwindenden Ressourcen auch in den ehrenamtlichen Gremien vor Ort zu achten. 

Das Leitungsteam freut sich darauf, sich einen Überblick über die Themen im Pastoralen Raum zu verschaffen und mit kirchlichen wie nicht-kirchlichen Kooperationspartnern ins Gespräch zu kommen. „Wir sind gespannt, die unterschiedlichen Menschen, Initiativen und Projekte kennenzulernen und uns mit ihnen auszutauschen, um die Kirche von morgen mitzugestalten“, betont das neue Leitungsteam.

Weiterhin wird es durch Gremien auch im neuen Pastoralen Raum eine wichtige Möglichkeit der Mitbestimmung geben. Das Leitungsteam wird in den kommenden Wochen die Haupt- und Ehrenamtlichen in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften über die neuen Räte informieren.