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Getauft – gesandt zum Frieden

„Sind wir mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.“ (Röm 6) Diese Zusage des Apostels Paulus erinnert uns daran: Unsere Taufe ist keine ferne Erinnerung, sondern eine lebendige Kraftquelle. Wer auf Christus getauft ist, gehört zu ihm – zu seinem Tod und zu seiner Auferstehung. Daraus wächst unsere Hoffnung und unsere Würde: Wir sind von Gott gerufen und getragen.
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Datum:
7. Juni 2026
Von:
Dr. Thomas Fößel
Ökumenisches06- Friedensgebet Mayen

Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen sich nach Frieden sehnen, zeigt sich, was das konkret bedeutet. Getaufte sind gesandt, den Frieden nicht nur zu erbitten, sondern ihn im Alltag zu leben. Das beginnt im Kleinen: im respektvollen Umgang miteinander, im Mut zur Versöhnung, im Eintreten für Wahrheit und Gerechtigkeit.

Als Christinnen und Christen sind wir eingeladen, unser Leben aus dieser Berufung zu gestalten:

  • Frieden stiften, wo Streit entsteht
  • Verantwortung übernehmen und anderen dienen
  • unsere Stimme erheben gegen Unrecht und Menschenverachtung

So wird deutlich: Der Glaube bleibt nicht im Kirchenraum. Er gehört auf die Straßen und Plätze unseres Lebens – auch mitten im Pastoralen Raum Mayen.

Die Taufe macht uns zu Menschen der Hoffnung. Darum dürfen wir darauf vertrauen: Christus wirkt durch uns – wenn wir uns von ihm in Bewegung setzen lassen. Seine Kraft schenkt uns Mut, auch in unruhigen Zeiten Zeichen des Friedens zu setzen.

Ein solches Zeichen ist das wöchentliche ökumenische Gebet für den Frieden auf dem Marktplatz in Mayen. Jeden Mittwoch um 18.30 Uhr. Herzliche Einladung zum Mitbeten.

Thomas Fößel