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Mehr für Mensch und Welt - Pastoraler Raum Mayen und KEB Koblenz treffen Burgfestspiele:Glaube - Gesellschaft - Kultur: Neue Kooperation des Pastoralen Raums Mayen mit KEB und den Burgfestspielen

Eine Kooperation zwischen dem Pastoralen Raum Mayen, der Pfarrei Mayen, St. Lukas, der KEB Koblenz, der Stadt Mayen und den Burgfestspielen stärkt die Verbindung von Kirche, Kultur und Stadtgesellschaft auf neue Weise. Durch gemeinsame Veranstaltungsorte und abgestimmte Abläufe entsteht ein Raum, in dem Glauben, Dialog und kulturelle Vielfalt zusammenfinden.
Talk Kirche: Gott.Ich.Welt.
Datum:
24. März 2026
Von:
Dr. Thomas Fößel

Gemeinsame Orte von Kultur, Gesellschaft und katholischer Kirche

Ansicht Herz Jesu Kirche Mayen
In diesem Jahr wächst zusammen, was die Stadt Mayen schon lange prägt: gelebte Kultur, plurale Gesellschaft und weltzugewandte Kirche. Die Pfarrei und Kirchengemeinde St. Lukas stellt den Burgfestspielen Mayen mehrere Gebäude und Außenflächen zur Verfügung – darunter das Lukashaus am Burgfrieden, den Eingangsbereich der Herz Jesu Kirche sowie angrenzende Parkflächen. Von April bis August der Jahre 2026 und 2027 werden diese Orte zu Proben‑, Veranstaltungs‑ und Organisationsräumen der Festspiele. Damit wird christliche und kirchliche Präsenz im Stadtgebiet sichtbar und zugleich ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Infrastruktur geleistet. Diese Vernetzung greifen der Pastorale Raum Mayen und die KEB Koblenz mit einer kleinen Reihe "Talk Kirche: Gott.Ich.Welt auf.

„Talk Kirche – Gott.Ich.Welt“ als sichtbares Zeichen der Vernetzung

Talk Kirche: Gott.Ich.Welt.

Mit der vom Pastoralen Raum Mayen zusammen mit der KEB veranstalteten Gesprächs‑, Lese und Performancereihe „Talk Kirche – Gott.Ich.Welt“ wird die Kooperation auch inhaltlich erlebbar. Die Veranstaltungen im Alten Arresthaus verbinden gesellschaftlich relevante Fragen mit spirituellen und menschlichen Themen. Gäste wie Daniel Schmidt, Tobias Haberl und Verena Rentdorff eröffnen neue Perspektiven auf Glaube, Resilienz, Heimat und Sinn. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei – ein bewusstes Zeichen für Teilhabe und Offenheit. Die Zusammenarbeit mit den Burgfestspielen zeigt eindrucksvoll, wie Kirche mitten im Leben präsent sein kann: dialogorientiert, kulturell vernetzt und nah an den Menschen. Eben: Mehr für Mensch und Welt.

Synodaler Auftrag: christlicher Glaube und Kirche mitten bei den Menschen

Patoraler Raum Mayen: Mehr für Mensch und Welt
Die Kooperation mit der Stadt Mayen und den Burgfestspielen Mayen trägt deutlich die Handschrift der Bistumssynode: Kirche geht bewusst hinaus in die Gesellschaft, sucht den Dialograum jenseits vertrauter Kirchenmauern und wird dort präsent, wo Menschen leben, arbeiten und Kultur gestalten. Die gemeinsame Reihe „Talk Kirche – Gott.Ich.Welt“ sowie die Bereitstellung kirchlicher Räume verstehen sich als Ausdruck sozialraumorientierter Pastoral, die Nähe schafft, Schwellen abbaut und christliche wie humanistische Werte in das öffentliche Gespräch einbringt. Dass alle Veranstaltungen kostenfrei sind, unterstreicht den diakonisch‑inklusiven Charakter dieser Zusammenarbeit und setzt ein Zeichen für gesellschaftliche Teilhabe, Offenheit und Solidarität.
 

Kostenlose Tickets ab sofort buchbar

Daniel Schmidt: „Zwischen Hölle und Hoffnung“ -Eine Lebensgeschichte auf der Suche nach Sinn

Die kostenlosen Tickets zu den drei Veranstaltungen der Reihe "Talk Kirche: Gott.Ich.Welt" sind ab sofort über die Homepage der Burgfestspiele verfügbar.

Der bekannte Hamburger "Kneipier" Daniel Schmidt macht den Auftakt am Sonntag, dem 07. Juni 2026 im Alten Arresthaus, Mayen.

Lesung und Gespräch im Rahmen der Burgfestspiele mit Daniel Schmidt –

„Löwengrube – Durch den Vorhof zur Hölle zu einem Leben in Liebe“

📅 Sonntag, 7. Juni 2026 | 14.00–16.00 Uhr
📍 Altes Arresthaus, Mayen

🕑 14:00–16:00 Uhr

Daniel Schmidt, geboren 1984 in Hamburg, ist Wirt der legendären Kiezkneipe Elbschlosskeller auf St. Pauli – einem Ort, der nie schließt und Menschen aus allen sozialen Schichten zusammenbringt. Als Sohn des früheren Wirts Lothar Schmidt ist er tief verwurzelt im rauen, aber herzlichen Milieu des Viertels. Neben seiner Tätigkeit als Kneipier engagiert er sich mit dem Verein „Wer wenn nicht wir“ für Obdachlose und sozial Benachteiligte.

In seinem neuen Buch „Löwengrube – Durch den Vorhof zur Hölle zu einem Leben in Liebe“ erzählt Daniel Schmidt offen und schonungslos von seinem bewegten Leben, von Abstürzen und Aufbrüchen, von der Suche nach Sinn und Glauben. Es ist ein Buch über Hoffnung in dunklen Zeiten, über die Kraft der Liebe und über die Menschen, die ihm auf seinem Weg begegnet sind – berührend, ehrlich und inspirierend.